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Ein Freund als Lebensretter

„Ohne Defi würde ich heute nicht mehr hier sein”, sagt der Aindlinger Helmut Schaffelhofer. Es geschah beim Fußballtraining an einem kalten Winterabend als Schnuffel, wie ihn seine Freunde nennen, plötzlich zusammenbrach. Regungslos lag er auf dem Rasen. Dass er heute noch lebt, ist gleich mehreren Schutzengeln zu verdanken, so der Anwesenheit seiner Fußballkameraden und in erster Linie dem beherzten Eingreifen seines Freundes. 

Dieser begann unmittelbar mit einer Herzdruckmassage und orderte über die anderen Sportskameraden den Defibrillator, den der Sportverein erst drei Wochen zuvor (!) angeschafft hatte. Welch ein Glücksfall. Der Freund bediente den Defi nach den integrierten Sprachanweisungen und schaffte es, Schnuffel bis zum Eintreffen des Notarztes am Leben zu halten. Zitat vom Notarzt: „Sie haben Ihrem Freund wohl das Leben gerettet.“ Was lehrt uns das: Beherztes Eingreifen und Laienreanimation sollten Bürgerpflicht sein und Defibrillator-Standorte sollten eine flächendeckende Verbreitung finden, vor allem auch in Sportvereinen. Helmut Schaffelhofer hat jetzt einen implantierten Defi und führt damit ein weitgehend normales Leben.

Video zu Interview mit Helmut Schaffelhofer

Video zu Schnuffel hat überlebt!

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  • Ergreifend und Informativ

    Es gibt sicherlich viele Überlebensgeschichten (zum Glück), doch bei "Schnuffels Story" bekam ich Gänsehaut. Von A (wie Anschaffung) bis Z (wie Zufall) erhält man hier eine ergreifende Geschichte eines Überlebenden und seines Retters. Ich hoffe, dass man bald mehr über Überlebende eines plötzlichen Herzstillstands lesen kann.