Michael Thom, ein heute 53-jähriger passionierter Freizeitkicker, verabredete sich ab und an mit seinen Kumpeln auf einem kleinen Bolzplatz des Mellinghofer Turnvereins 1893 e. V., so auch am 08.08.2019. Mitten im Spiel wurde ihm übel, er wankte, brach bewusstlos zusammen und die Atmung setzte aus.
Trotz ihrer 84 Jahre ist Ursula Leipold eine sehr rüstige Seniorin. Als sich am Neujahrstag Schmerzen zwischen den Schulterblättern einstellten, konnte sie diese zunächst nicht einordnen und wollte sich wegen der Corona-Pandemie auch nicht in notärztliche Behandlung begeben. Die Schmerzen verstärkten sich und so holte sie sich gleich am Montag, 04.01.2021 morgens einen Termin bei ihrem Hausarzt.
Es passierte am 05.09.2020 nach einem Tischtennismatch bei den Meisterschaften des TSV Bassum: Ingo Schmidt, ein 58-jähriger passionierter Hobbysportler, ruhte sich nach einem anstrengenden Ballwechsel auf einer Bank aus, als er unvermittelt zusammenbrach und nur durch mehrere glückliche Umstände vor dem plötzlichen Herztod bewahrt werden konnte.
Als Michael Duna am 02. Juni 2020 in Wulfertshausen mit seinem Vater eine Straße überquerte, brach dieser urplötzlich zusammen und wurde bewusstlos. Geistesgegenwärtig erkannte der Sohn die Notsituation, ließ über eine Passantin einen Notruf absetzen und begann sofort mit der Reanimation seines Vaters.
20.03.2020, Freitagvormittag gegen 10:00 Uhr, Bürgermeister-Schlickenrieder-Str., nahe Kreisverkehr. Simon Elbl fuhr in seinem Unimog Richtung Derching und bemerkte eine Person am Boden, die offensichtlich vom Fahrrad gefallen war.
Manfred Kehl ist begeisterter Tänzer. Bei einem Tanzturnier im Kursaal in Heiligenhafen brach er ohne Vorwarnung mitten beim Wiener Walzer bewusstlos auf der Tanzfläche zusammen (das Bild zeigt ihn 2 Minuten vor dem Ereignis). Anzeichen einer Herzerkrankung gab es vor diesem Ereignis nicht. Im Kursaal befanden sich zu diesem Zeitpunkt etwa 120 Personen, darunter glücklicherweise auch ein Arzt und zwei Krankenschwestern.
Andrea Ritschel arbeitet in einem mittelständischen Unternehmen mit etwa 200 Mitarbeitern. Die Unternehmensleitung legte immer schon viel Wert auf gut ausgebildete Ersthelfer. Dieser Umstand und die Verfügbarkeit eines Defibrillators retteten Frau Ritschel das Leben. Eines Tages fühlte sie sich nicht wohl, der Blutdruck war zu hoch und der linke Arm schmerzte. Deswegen wollte Sie vorzeitig von der Arbeit nach Hause gehen, brach aber dabei plötzlich bewusstlos zusammen.
„Ohne Defi würde ich heute nicht mehr hier sein”, sagt der Aindlinger Helmut Schaffelhofer. Es geschah beim Fußballtraining an einem kalten Winterabend als Schnuffel, wie ihn seine Freunde nennen, plötzlich zusammenbrach. Regungslos lag er auf dem Rasen. Dass er heute noch lebt, ist gleich mehreren Schutzengeln zu verdanken, so der Anwesenheit seiner Fußballkameraden und in erster Linie dem beherzten Eingreifen seines Freundes.