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Frequentliy asked questions - Fragen und Antworten

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Egal, ob dick oder d√ľnn, gesund oder krank, Raucher oder Nichtraucher, Sportler, Vegetarier, jung oder alt: Es kann jeden treffen und passiert urpl√∂tzlich. Der betroffene Mensch bricht zusammen und wird bewusstlos, das Herz bleibt stehen. Ohne Gegenma√ü-nahmen kommt es zum pl√∂tzlichen Herztod. Obwohl junge und trainierte Personen seltener betroffen sind, sorgt der pl√∂tzliche Herztod auch bei Hochleistungssportlern, die pl√∂tzlich w√§hrend des Wettkampfs zusammenbrechen, immer wieder f√ľr Schlagzeilen. Ursachen k√∂nnen beispielsweise unerkannte Herzfehler oder eine Herzmuskelentz√ľndung sein. Ein h√∂heres Risiko tragen Personen mit Vorerkrankungen wie z.B. Bluthochdruck, Diabetes, Herzrhythmusst√∂rungen oder solche, die schon einen Herzinfarkt hinter sich haben.

Unser Herz schl√§gt normalerweise in einem Rhythmus von 60 ‚Äď 80 Schl√§gen/Min. und dient als Pumpe, die das Blut durch den Kreislauf bef√∂rdert. Dadurch werden alle Organe mit Sauerstoff versorgt. Aus verschiedenen Gr√ľnden kann der Herzrhythmus au√üer Takt geraten, sodass das Herz unkoordiniert schl√§gt oder anf√§ngt zu rasen.
Der Puls steigt auf bis zu √ľber 300 Schl√§ge/Min.
Fachleute nennen diesen Zustand Kammerflim-
mern. Hört das Herz gänzlich auf zu schlagen,
 
spricht man von Herzstillstand oder wie die
Fachleute sagen von Asystolie. Beim Kammerflimmern sinkt die Pumpleistung des Herzens dramatisch ab, bei der Asystolie hört sie ganz auf. In der Folge wird das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt und der Betroffene wird bewusstlos.

Wird ein pl√∂tzlicher Todesfall in der Familie oder im Freundeskreis beklagt, denken Laien h√§ufig an einen Herzinfarkt. Dieser ist in der Tat eine weitere Ursache f√ľr den pl√∂tzlichen Herztod und beruht auf einem Verschluss der Koronararterien, was zum Absterben von Herzmuskelmasse f√ľhrt. Konsekutiv k√∂nnen auch beim Herzinfarkt Herzrhythmusst√∂rungen auftreten. Insofern kommen auch hier die standardisierten Reanimationsma√ünahmen zum Einsatz. Danach versuchen Spezialisten in der Klinik die Ursache des Herzinfarkts, meist ein Blutgerinnsel in den Koronararterien, durch eine Herzkatheter-untersuchung zu beseitigen.

Bricht ein Mensch pl√∂tzlich zusammen, wird er bewusstlos und atmet nicht mehr, muss unmittelbar Erste Hilfe geleistet werden. Werden innerhalb der ersten 5 Minuten Wiederbelebungsma√ünahmen eingeleitet und damit die √úberlebenskette in Gang gesetzt (Notruf 112 absetzen, Herzdruckmassage, wenn ge√ľbt Beatmung und elektrischer Stromsto√ü mit einem Defibrillator), besteht eine gute √úberlebenschance. Auch der Laie kann nichts falsch machen, wenn er nur den Mut hat zu handeln. Defibrillatoren, die √∂ffentlich zug√§nglich sind, sagen Schritt f√ľr Schritt, was zu tun ist.

Generell kann es jeden treffen, auch Kinder und scheinbar gesunde und trainierte Personen, so auch Hochleistungssportler. Personen mit Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Blutfette usw. oder Vorerkrankungen wie z.B. Zustand nach einem Herzinfarkt oder koronarer Herzkrankheit (KHK) sind stärker gefährdet.
Menschen mittleren und höheren Alters betrifft es häufiger als junge. Auch Hochleistungssportler sind ca. 2,5-mal häufiger als weniger Sporttreibende betroffen.
Weitere bekannte Vorerkrankungen wie:
Kardiomyopathie = Herzverdickung, von der häufig auch Kinder betroffen sind
Synkope = plötzlich auftretende Bewusstlosigkeit
Herzinsuffizienz = Herzmuskelschwäche
Herzrhythmusstörungen = unregelmäßiger Herzschlag
Aortenstenose = eingeengter Ausflusstrakt der linken Herzkammer
Myokarditis = Herzmuskelentz√ľndung
tragen zu einem erhöhten Risiko bei.

Es gibt Erregungsbildungsst√∂rungen im Herzmuskel, so z.B. das sogenannte Long-QT-Syndrom, das lange unerkannt bleiben kann und pl√∂tzlich zu Herzrhythmusst√∂rungen f√ľhrt. Diese k√∂nnen eine Synkope (akute Bewusstlosigkeit) ausl√∂sen. Je j√ľnger Betroffene zum Zeitpunkt der erstmaligen Synkope sind, umso schlechter ist die Prognose. K√∂rperliche Anstrengung, Stress oder Aufregung k√∂nnen ausl√∂sende Faktoren sein.
Eine weitere m√∂gliche Ursache ist die sogenannte Kardiomyopathie, die auch bei Kindern und Jugendlichen vorkommen kann. Aus vielerlei Gr√ľnden kommt es dabei zu einer Verdickung (Hypertrophie) oder Ausd√ľnnung (Dilatation) des Herzmuskels und einem erh√∂hten Risiko von Herzrhythmusst√∂rungen.
Die Commotio Cordis (= Herzersch√ľtterung) wird durch eine externe Gewalteinwirkung auf den Brustkorb ausgel√∂st, so z.B. im Sportbereich durch einen mit Wucht auftreffenden Ball oder einen starken Schlag auf die Brust. Diese mechanische Einwirkung kann akute Herzrhythmusst√∂rungen ausl√∂sen und ist nicht selten Ursache f√ľr den pl√∂tzlichen Herztod von Kindern und Jugendlichen.
Menschen mittleren und höheren Alters betrifft es häufiger als junge. Auch Hochleistungssportler sind ca. 2,5-mal häufiger als weniger Sporttreibende betroffen.
Weitere bekannte Vorerkrankungen wie:
Kardiomyopathie = Herzverdickung, von der häufig auch Kinder betroffen sind
Synkope = plötzlich auftretende Bewusstlosigkeit
Herzinsuffizienz = Herzmuskelschwäche
Herzrhythmusstörungen = unregelmäßiger Herzschlag
Aortenstenose = eingeengter Ausflusstrakt der linken Herzkammer
Myokarditis = Herzmuskelentz√ľndung
tragen zu einem erhöhten Risiko bei.

Grundsätzlich kann es jeden treffen, eine maßvolle Lebensweise, regelmäßige Bewegung und Sport, gesunde Ernährung, Gewichtskontrolle, Nikotinkarenz usw. sind aber risikomindernd. Bekannte Erkrankungen wie Bluthochdruck, KHK, Diabetes & Co. und insbesondere vorbekannte Herzrhythmusstörungen oder Arrhythmien sollten ärztlich bekannt sein und behandelt werden.
Eine weitere m√∂gliche Ursache ist die sogenannte Kardiomyopathie, die auch bei Kindern und Jugendlichen vorkommen kann. Aus vielerlei Gr√ľnden kommt es dabei zu einer Verdickung (Hypertrophie) oder Ausd√ľnnung (Dilatation) des Herzmuskels und einem erh√∂hten Risiko von Herzrhythmusst√∂rungen.
Die Commotio Cordis (= Herzersch√ľtterung) wird durch eine externe Gewalteinwirkung auf den Brustkorb ausgel√∂st, so z.B. im Sportbereich durch einen mit Wucht auftreffenden Ball oder einen starken Schlag auf die Brust. Diese mechanische Einwirkung kann akute Herzrhythmusst√∂rungen ausl√∂sen und ist nicht selten Ursache f√ľr den pl√∂tzlichen Herztod von Kindern und Jugendlichen.
Menschen mittleren und höheren Alters betrifft es häufiger als junge. Auch Hochleistungssportler sind ca. 2,5-mal häufiger als weniger Sporttreibende betroffen.
Weitere bekannte Vorerkrankungen wie:
Kardiomyopathie = Herzverdickung, von der häufig auch Kinder betroffen sind
Synkope = plötzlich auftretende Bewusstlosigkeit
Herzinsuffizienz = Herzmuskelschwäche
Herzrhythmusstörungen = unregelmäßiger Herzschlag
Aortenstenose = eingeengter Ausflusstrakt der linken Herzkammer
Myokarditis = Herzmuskelentz√ľndung
tragen zu einem erhöhten Risiko bei.

 
Da es sich beim pl√∂tzlichen Herztod um eine elektrische Reizleitungsst√∂rung handelt, besteht die Notfallbehandlung aus einem elektrischen Schock in Kombination mit einer Herzdruckmassage. Durch das Defibrillieren wird ersthelfend versucht, das Herz wieder in einen normalen Schlagrhythmus zu bringen bis der Notarzt eintrifft. Elektrischer Schock und Herzdruckmassage m√ľssen innerhalb der ersten 5 Minuten nach dem Notfallereignis einsetzen, nur dann hat das Opfer gute √úberlebenschancen. Machen Sie sich bewusst: Jeder kann Leben retten, auch Laien und untrainierte Personen!

Jeder kann einen Defibrillator bedienen! Denn die Bedienung ist kinderleicht. Dar√ľber hinaus sollten Ersthelfer wissen, wie man eine Herzdruckmassage korrekt durchf√ľhrt, denn dadurch wird das Blut durch den K√∂rperkreislauf und somit Sauerstoff zum Gehirn bef√∂rdert. Der Besuch von Auffrischungskursen in Erster Hilfe ist daher jedem zu empfehlen.

 
Ein im Defibrillator installierter Mikroprozessor analysiert in sehr kurzer Zeit den EKG-Rhythmus. Die Software entscheidet dann, ob ein elektrischer Schock abgegeben werden muss und l√∂st diesen bei Bedarf sofort aus. √úber Sprachanweisungen wird der Anwender aufgefordert: ‚ÄěDr√ľcken Sie jetzt die Schocktaste‚Äú (bei manuellen Defibrillatoren) oder aber der Helfer h√∂rt: ‚ÄěDer Schock wird in 3 ‚Ķ 2 ‚Ķ 1‚Ķ ausgel√∂st, Schockabgabe‚Äú (automatische Defibrillatoren). Der elektrische Stromsto√ü f√ľhrt √ľber die beiden Klebeelektroden, die dem Patienten zuvor auf die Brust aufgeklebt wurden, zu einem Anregungsimpuls im Herzen, der den Pulsschlag wieder rhythmisieren kann.

Alle Defibrillatoren sind einfache Schockboxen. Eine Ausnahme bildet der HeartSine SAM500P. Defibrillatoren m√ľssen einfach zu bedienen und selbsterkl√§rend sein, eine schnelle und sichere EKG- Analyse durchf√ľhren und bei Bedarf den elektrischen Schock abgeben. Hierbei gibt es zwei Methoden:
  1. Bei manuellen Defibrillatoren dr√ľckt der Retter nach Aufforderung die Schocktaste.
  2. Vollautomatische Defibrillatoren geben den Schock automatisch ab.
Nach der Schockabgabe wird mit den Wiederbelebungsmaßnahmen (Herzdruckmassage etc.) fortgefahren. Nach 2 Minuten analysiert das Gerät den Herzrhythmus erneut. Gegebenenfalls erfolgt eine erneute Schockabgabe. Die Reanimation wird solange fortgesetzt bis der Rettungsdienst eintrifft.
 
Der SAM500P Reanimations-Defibrillator √ľberwacht die Qualit√§t der Herzdruckmassage und unterst√ľtzt den Helfer (speziell auch unge√ľbte Ersthelfer) mit zus√§tzlichen Information wie: schneller, langsamer oder fester dr√ľcken. Dies f√∂rdert nicht nur die Effizienz der Ma√ünahme, sondern gibt auch unge√ľbten Ersthelfern eine Best√§tigung bzw. Anleitung ihres Handelns.

 

Das geringe Gewicht von nur 1,1 kg, die 8-j√§hrige Herstellergarantie und der h√∂chste Staub,- Spritz- und Schwallwasserschutz (IP56) sind Garanten f√ľr ein optimales Preis-Leistungsverh√§ltnis und geringe Folgekosten. Die Kombination von Elektroden und Batterie in nur einer Funktionseinheit reduziert den Kontrollaufwand und die Kosten f√ľr Wartung und Service.

AED ist ein Akronym und steht f√ľr die Anfangsbuchstaben der W√∂rter Automatischer Externer Defibrillator. Ein solches Ger√§t analysiert den Herzrhythmus und entscheidet, ob der Anwender einen Schock abgeben muss oder nicht. AED-Ger√§te sind sehr einfach zu bedienen, ungef√§hrlich und anwendungssicher.

AED ist ein Akronym und steht f√ľr die PAD steht f√ľr Public Access Defibrillator, somit f√ľr einen √∂ffentlich zug√§nglichen Defibrillator. Diesen Begriff pr√§gte der Hersteller HeartSine Technologies mit der Einf√ľhrung der Defibrillator Serie Samaritan PAD300. PAD und AED Ger√§te sind in der Funktion gleichzusetzen.Anfangsbuchstaben der W√∂rter Automatischer Externer Defibrillator. Ein solches Ger√§t analysiert den Herzrhythmus und entscheidet, ob der Anwender einen Schock abgeben muss oder nicht. AED-Ger√§te sind sehr einfach zu bedienen, ungef√§hrlich und anwendungssicher.

M√∂gliche Verletzungsgefahren sind angesichts der Tatsache, dass das Opfer unbehandelt sicher sterben w√ľrde, nicht von Belang. Defibrillatoren empfehlen nur dann eine Schockabgabe, wenn dies tats√§chlich notwendig ist. AED und PAD Ger√§te werden nur bei Personen eingesetzt die:
  1. bewusstlos und nicht ansprechbar sind
  2. keine Lebenszeichen von sich geben;
  3. nicht atmen

Mögliche Verletzungsgefahren sind angesichts der Tatsache, dass das Opfer unbehandelt sicher sterben w

 

√ľrde, nicht von Belang. Defibrillatoren empfehlen nur dann eine Schockabgabe, wenn dies tats√§chlich notwendig ist. AED und PAD Ger√§te werden nur bei Personen eingesetzt die:

  1. bewusstlos und nicht ansprechbar sind
  2. keine Lebenszeichen von sich geben;
  3. nicht atmen

Nichts, solange die Elektroden keinen Kontakt mit der N√§sse haben. Die Klebefl√§chen sollten trocken sein, um einen guten Hautkontakt sicherzustellen. Sind die Elektroden nicht fest aufgeklebt, kann der Defibrillator nicht analysieren. Patienten, die in einer Wasserpf√ľtze liegen, sollten zuvor auf trockenen Untergrund gezogen werden.

Die Hautstellen, an denen die
Elektroden aufgeklebt werden,
m√ľssen trocken und fettfrei sein
(√Ėl, Creme etc.). Starke Brustbe-
haarung muss entfernt werden.
Tragen Frauen einen B√ľstenhalter,
ist dieser unter Wahrung der Intim-
sphäre zu entfernen.

Die Elektroden sollten niemals direkt auf das jeweilige Pflaster geklebt werden. Gegebenenfalls sind diese zu entfernen.

Implantate und Herzschrittmacherbatterien sind meistens durch eine aufgewölbte Hautstelle zu erkennen. Kleben Sie die Elektroden daneben.

Nein. Trotz dieser Unwägbarkeit ist es ein absolutes Muss, von Herzkammerflimmern betroffene Notfallopfer stets so schnell wie möglich zu defibrillieren. In Kombination mit der Herzdruckmassage ist das menschenmögliche getan bis der Notarzt eintrifft.

Nein. Jeder kann und sollte sich ein Defibrillator anschaffen. Immerhin ist die Möglichkeit, das ein Defi benötigt wird im Vergleich zu einem Feuerlöscher um das 10-fache höher.

Ja. Der elektrische Schock ist nur
ein Teil des gesamten
Wiederbelebungskonzeptes.

84 Prozent der betroffenen Personen, die in der Klinik weiterbehandelt werden, √ľberleben das erste Jahr. Mehr als die H√§lfte der Patienten weitere f√ľnf Jahre. Erfolgt die Schockabgabe zeit- und anwendungsgerecht und wird die Herzdruckmassage so rasch wie m√∂glich innerhalb der ersten f√ľnf Minuten durchgef√ľhrt, hat das Opfer gute Chancen zu √ľberleben.

Auch Kinder k√∂nnen vom pl√∂tzlichen Herztod betroffen sein, gl√ľcklicherweise relativ selten. Ab 8 Jahren und bei einem K√∂rpergewicht > 25 kg kann die Erwachsenen-Kassette des PAD eingesetzt werden. F√ľr Kleinkinder unter 8 Jahren oder mit < 25 kg K√∂rpergewicht stehen spezielle Elektroden zur Verf√ľgung. Diese werden, anders als bei Erwachsenen, auf Brust und R√ľcken geklebt.

Nein. Dies gilt jedoch nur f√ľr Anwendergruppen die nicht dem Medizinproduktegesetz und der Betreiberverordnung unterliegen. Eine STK kann entfallen, wenn folgende Voraussetzungen erf√ľllt werden:
  • das AED regelm√§√üig Selbsttests durchf√ľhrt

  • das AED in einem √∂ffentlich zug√§nglichen Raum installiert ist

  • das AED f√ľr die Verwendung durch nicht medizinisch ausgebildete Benutzer vorgesehen (Laien) ist und

  • der Betreiber/Eigent√ľmer regelm√§√üige Sichtpr√ľfungen des AED durchf√ľhrt

CISALI (B√ľrger retten Leben) ist ein weltweiter Verband mit Hauptsitz in Irland. Dieser hat sich zur Aufgabe gemacht herzsichere Standorte und qualifizierte Ersthelfer zu registrieren um jedem B√ľrger im Notfall die M√∂glichkeit zu geben, schnell und sicher agieren zu k√∂nnen.

 

MedX5 Gmbh & Co. KG ist Administrator f√ľr den deutschsprachigen Raum und koordiniert die Zusammenarbeit mit Organisationen, Dienstleistern und Kunden.

 

Die Registrierung von Defibrillator-Standorten erfolgt herstellerunabh√§ngig und wertfrei. Die Koordination und √úberpr√ľfung von qualifizierten Ersthelfern unterliegt u.a. dem Nachweis eines Zeugnisses.

Bei dem PDU400 Volksdefibrillator handelte es sich um ein AED Ger√§t, das speziell f√ľr Privatpersonen konzipiert wurde. Die Idee war, den kosteng√ľnstigsten und dennoch sichersten Defibrillator f√ľr Eins√§tze wie zuhause oder in der Freizeit und f√ľr Privatpersonen mit bekannten Risiken zu bauen. Es wurden alle sicherheitsrelevanten Aspekte, einfachste Bedienung, Gr√∂√üe und Gewicht sowie niedrigste Produktionskosten ber√ľcksichtigt.

Mit einer 5-j√§hrigen Batterie- und Elektrodenhaltbarkeit (5-j√§hrigen Herstellergarantie) wurde das Ger√§t je nach Zubeh√∂r zum Preis von 699 EUR bis 799 EUR angeboten. Eine Wiederaufbereitung nach Ablauf der 5 Jahre war geplant, doch aufgrund sicherheitstechnischer Aspekte und aus Kostengr√ľnden wurde das Vorhaben verworfen.

Kunden, die sich bis zur Produktionseinstellung ein PDU400 Ger√§t gekauft haben oder einen Einsatz hatten, das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist, erhalten von MedX5 ein R√ľckkaufangebot beim Erwerb eines neuen SAM350P, SAM360P oder SAM500P Defibrillators.

HeartSine bot von 2012 bis 2014 ein kostenfreies Sicherheits-Software Update f√ľr Defibrillatoren aus den Herstellungsjahren 2005 bis einschlie√ülich 2010 an. Mit dieser Ma√ünahme wurde sichergestellt, dass die Ger√§te im Notfall regelrecht arbeiten. Die Aktion wurde weltweit in √úbereinkunft mit den jeweiligen Landesstellen (in Deutschland der BfArM) durchgef√ľhrt. Konnte das Software-Update nicht erfolgreich aufgespielt werden, erhielten die Kunden einen kostenfreien Ersatz, da alle Ger√§te noch innerhalb der Garantiezeit lagen. In Deutschland wurden alle MedX5 Kunden per Einschreiben/R√ľckschein informiert. Kunden, die sich nicht innerhalb eines Jahres meldeten, erhielten zus√§tzlich eine Einwurf/R√ľckschein-Postkarte.

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Kunden, die Ger√§te √ľber Fachh√§ndler, wie zum Beispiel der Firma RS Meditec in Duisburg, gekauft haben, konnten aufgrund der fehlenden Kundenadressen nicht erreicht und somit auch nicht √ľber die zuvor beschriebenen Ma√ünahmen informiert werden. RS Meditec meldete kurz nach Bekanntgabe dieser Aktion Konkurs an.

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ACHTUNG!

Kunden, deren Ger√§te aus den betroffenen Jahren sich m√∂glicherweise automatisch ein- und ausschalten, Alarme oder "Speicher voll" Meldungen erhalten, m√ľssen DRINGEND das erforderlich Update durchf√ľhren lassen.

Kaufen Sie KEINE neuen PAD-PAK Kassetten, ohne vorher kontrolliert zu haben, ob Ihr Gerät möglicherweise betroffen sein könnte.

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MedX5, Exklusivpartner von HeartSine Defibrillatoren, fragt jede PAD-PAK Bestellung ab, um sicherzustellen, dass ehemaligen RS Meditec Kunden und anderen, die der Sicherheitswarnung nicht nachgekommen sind, keine unnötigen Kosten enstehen. Die Batterie- und Elektrodenkassette kann sich bei einem nicht aktualisierten Defibrillator rasch und vorzeitig entladen.

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Mögliche Symptome eines betroffenen Gerätes können sein:

- "Speicher voll" Meldung (ohne vorherigen Einsatz)

- Batterie schwach, obwohl diese noch innerhalb des Haltbarkeitsdatums liegt

- blinkende oder fehlende LED-Anzeige

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Defibrillatorkunden, deren Ger√§te noch innerhalb der Herstellergarantie liegen (2010 er Ger√§te), erhalten mit vorherigem Kulanzantrag ein Austauschger√§t. Altkunden deren Garantie abgelaufen ist erhalten ein R√ľckkaufangebot.

Arztpraxen, Rettungsdienste und andere Berufsgruppen unterliegen dem Medizinproduktegesetz und der Betreiberverordnung!

Seit dem 01.01.2017 m√ľssen Defibrillationsger√§te alle 2 Jahre STK-gepr√ľft werden! Die Durchf√ľhrung erfolgt mit speziellen Testger√§ten und einer PAD-PAK Kassette. Das Testergebnis wird inklusive der Schockabgabeenergie dokumentiert.

Die gilt besonders f√ľr Altger√§te (2005 bis 2010), die au√üerhalb der Herstellergarantie liegen und KEIN Software-Update erhalten haben. Eine Sichtkontrolle oder eine Basis√ľberpr√ľfung, wie Sie von diversen Dienstleisterfirmen angeboten werden, entsprechen nicht den Vorschriften und stellen ein Risiko dar!

Eine Sichtpr√ľfung reicht nicht aus.