DRK Eifel Mosel kaufen einen Defibrillator

DRK Eifel-Mosel kauft neuen Defibrillator

Baustert Die Ortsgemeinde Baustert hat am Montag, dem 13.08.2018 einen neuen AED (Automatisierter Externer Defibrillator) in Dienst stellen können. Das Gerät ist in einem speziellen Kasten am Feuerwehrgerätehaus in Baustert installiert.

Heiner Weides (DRK Bitburg) bei der Einweisung der Kameraden der FF Baustert in den neuen AED (v.l. Alexander Mayer, Sebastian Bretz, OrtsbĂĽrgermneister Udo BrĂĽck, Werner Irsch, Alexander Irsch, Heiner Weides und Johannes Hahn)
Über ein Jahr hat es gedauert, bis Wehrführer Werner Irsch endlich das neue AED in Händen halten konnte. Finanziert mit einer Spende über 1750,-€ von der Kreissparkasse Bitburg-Prüm und einer weiteren Spende aus den Vergütungsmitteln von Ortsbürgermeister Udo Brück (170,-€, weitere Spenden stehen noch aus) wurde das Gerät über das Deutsche Rote Kreuz bestellt. „Es erschien mir am sinnvollsten, mich erstmal beim DRK zu informieren, was die so für Geräte haben, denn der Markt ist groß, die Unterhaltung und Ausbildungsanforderungen umfangreich!“ sagte Werner Irsch.
Klaus Hofmann (DRK-Bitburg) gab gerne Auskunft und unterstützte die Feuerwehr Baustert mit Rat und Tat. Jetzt steht in Baustert ein Gerät zur Verfügung, was einfach in der Bedienung ist und durch die Unterstützung des DRK unkompliziert und preiswert unterhalten werden kann.
Die Einweisung nach MPG (Medizinproduktegesetz) konnte ebenfalls durch einen Mitarbeiter des DRK Bitburg, Herrn Heiner Weides, in Baustert gemacht werden. 5 Kameraden, darunter die 3 First Responder der Freiwilligen Feuerwehr Baustert Alexander Irsch, Sebastian Bretz und Werner Irsch, konnten eingewiesen werden. Sie dĂĽrfen nun weitere Kameraden einweisen.
Das Gerät hängt für jeden frei zugänglich in einem beheizten und belüfteten Kasten, damit bei Bedarf jeder den AED entnehmen und benutzen kann. Die Bedienung ist extra sehr einfach gehalten, so dass jeder in der Lage sein sollte, es anzuwenden. „Wenn jemand an einem Herzkammerflimmern erkrankt ist, ist es am schlimmsten, wenn nichts gemacht wird. Das Gerät ist so konzipiert, dass es selbsttätig nach dem Anlegen der Elektroden erkennt, wann ein Schock ausgelöst werden soll und wann es keinen Sinn macht,“ so Irsch weiter. „Falsch machen kann man nichts, außer man macht nichts!“
Für Oktober werden in Baustert von den drei First Responder, die bei jedem Rettungsdiensteinsatz in der Dörfergemeinschaft BBFHM mit alarmiert werden, 2-3 Abendveranstaltungen für interessierte Anwohner geplant, in denen die Leute eine Auffrischung in 1. Hilfe erhalten sollen und an Puppen und Trainingsgeräten des neuen AED üben können.
Alle sind sich jedoch einig, dass es gut ist, dass in Baustert so ein Gerät hängt, es aber noch besser wäre, wenn es nie gebraucht würde!
Ein herzlicher Dank geht an alle Spender und Helfer!

DRK EIfel Mosel und FFW Baustert
Mit freundlicher Genehmigung des DRK

– FFW HunsrĂĽck